Donnerstag, 29. Dezember 2016

Büchertausch

von Kirsten



Auf Facebook hat mich ein Aufruf zum Büchertausch erreicht. Dazu muss man unter das Posting ein "Like" setzen und nimmt schon teil. Von demjenigen, der das Posting in seinem Profil stehen hat, erhält an eine Adresse, an die man ein Buch seiner Wahl schicken kann - kann gebraucht, muss aber in guten Zustand sein. Dann kopiert man das Posting, setzt es ins eigene Profil, schickt einen Erklärungstext an die Leute, die ein "Like" darunter gesetzt haben, nennt ihnen die Adresse desjenigen, dessen Post man selber geliket hat, damit sie an  ihn  / sie ein Buch schicken, und erhält so hoffentlich in wenigen Tagen 1 - 88 Bücher. Mal sehen.

Ich habe mich für Kathy Reichs entschieden. Das Buch fand ich spannend und habe es gerne gelesen. Jetzt soll es jemand anderen erfreuen. Morgen geht es zur Post.


Montag, 26. Dezember 2016

plastikfreie Weihnachtsgeschenke

von Kirsten 

 
Getöpfertes Milch- & Zucker-Set aus Portugal

Telefon? Uhr? Jedefalls aus Blech vom Hafenweihnachtsmarkt in Düsseldorf

Kerzen zum Selbermachen auf Sojabasis, ohne Bienenwachs - also vegan - und ohne schädliches Parrafin.

In das Studium eines Buches vertiefter Keramikengel mit Rostoptik



Dieser metallene Engel bewacht eine Keramik-Seifenschale

Dienstag, 20. Dezember 2016

Weihnachtsschmuck

von Kirsten

 

Dieser Weihnachtsschmuck darf in keinem gut sortierten Literatenhaushalt fehlen - Bücherstapelbaumanhänger. Natürlich aus Glas. Ergattert auf dem Weihnachstmarkt.

Freitag, 16. Dezember 2016

Plastik nervt - Seegras rockt

von Kirsten 

 
Bei der Aufbewahrung von Dingen im Haushalt geht es nicht nur um Lebensmittel und Putzutensilien. Auch sowas wie zwei Reisetaschen müssen schick verstaut werden. Bisher hatte ich auf dem Zwischenboden im Schlafzimmer eine Plasikkiste stehen. Bei IKEA habe ich diesen Korb aus Seegras für 20 € gefunden. Er könnte auch als Wäschekorb dienen, aber ich habe schon einen aus Metall. Die Ränder kann man in den Korb einklappen zum Verkleinern. Dann wär´s ein prima Handarbeitskorb.



Bei all den plastikfreien Neuanschaffungen war mir dann mal nach einer Bestandsaufnahme zumute. Das hier sind meine Rühr-, Quirl-, Löffel-, Pfannenwend- und Teekochutensilien. Sieht doch gar nicht schlecht aus? Wirlich neu sind nur das Teesieb aus Baumwolle für kleines Geld aus dem Teeladen und das kleine Sieb ganz rechts, welches tatsächlich ein Plastiksieb ersetzt hat. Die meisten großen Kochlöffel waren schon vorhanden, und nur wenige hatten Plastikgriffe. So konnte ich reduzieren und musste nichts neu kaufen.

Das ist mein Federmäppchen. Mein altes aus Leder ist abhanden gekommen. Auf einem Kreativmarkt konnte ich diese südamerikanische Handarbeit erwerben.

Bei Maison du Monde in Bochum gibt es viele interessante Accessoires, aber nicht wirklich alles ist nützlich, sinnvoll oder gar in guter Qualität. Diese Metalldose für den Zucker ist aber dekorativ und praktisch....

... mit einer Klappe vorne für den Teelöffel Zückerchen direkt in die Kaffeetasse....

... und einer großen Klappe für den Zuckerberg (nee nicht den von  Gesichtsbuch) in den Pudding oder so. Aufbewahrungssachen können ja auch hübsch aussehen. Der Holzlöffel vom Weihnachtsmarkt war nur 2 €.


Mittwoch, 14. Dezember 2016

ein Koffer für die Seife

von Kirsten




Heute war ich wieder mal unterwegs, um die Entplastifizierung des Haushalts weiter voran zu treiben. Dabei sollen die Sachen möglichst auch noch vegan sein, aber das erschwert die Suche etwas. Ich habe eine Liste, mit Dingen, die in nächster Zeit auf plastikfrei umgestellt werden sollen, und arbeite sie langsam ab. Einige Dinge haben Zeit, weil sie noch nicht verschlissen sind, wie zum Beispiel meine Zahnbürste. Bei Rossmann konnte ich meine Liste verkleinern.


Essigessenz wird dem Putzwasser zugesetzt und ergibt Essigreiniger. Er ist in einer Glasflasche, nur der Drehverschluss ist aus Plastik. Essenz muss allerdings verdünnt werden im Gegensatz zu fertigem Essigreiniger, also produziert man auf die Weise weniger Verpackungsreste. Die Zitronensäure dient ebenfalls als Grundage für Reinigunsmittel. Ich muss mich noch schlau machen, wie genau man sie verwendet. DieVerpackung ist 100 % Papier, außen und innen.

Die Nagelbürste aus Olivenholz war mit 8 € das teuerste Teil, und sicher bekommt man Nagelbürsten wesentlich billiger, aber ich wollte unbedingt diese, weil sie so edel aussieht. Die Bürste rechts ist zum Schrubben der Dusche etc. gedacht. Eine Information zu den Borsten war nicht verfügbar. Die orangefarbene Verpackung sollte wohl eine Produktreihe markieren, aber aus dieser Reihe war die Bürste das einzige papierverpackte Teil; alles andere war in reichlich Plastik eingesperrt.

Und endlich habe ich auch Taschentücher in Papierverpackung gefunden. Es gibt nicht mal eine Plastiklasche an der Stelle, wo man die Tücher herauszieht. 80 Stück für 90 ct sind nicht das Günstigste. Die Biomüllbeutel sollen bald die Plastikmülltüten ersetzen, aber dazu muss erst ein passender Eimer her.
Die Taschentücher sind quadratisch, 20 cm breit. Für unterwegs nicht praktisch, da sie nicht gefaltet sind. Müsste man dann vorher erst machen und z. B. in eine Stofftasche umpacken. Reißfest sind sie aber.

Die Seife wird ein Weihnachtsgeschenk und kommt in diese Teddybärenmetallköfferchenseifenschale. Die gab´s nicht bei Rossmann.


Rechnung: 
Essigessenz 1,30 €, Zitronensäure 2,70 €, Nagelbürste 8 €, Schrubb-Bürste 2 €, Müllbeutel 1,30 €, Seife 60 ct, Taschentücher 90 ct, zusammen ca. 17 € (Preise leicht gerundet).
Zwischenfazit für heute:
Bei den Reinigern erwarte ich auf Dauer eine Preisersparnis, weil sie nicht pur verwendet werden.
Vegan und plastikfrei ist bei den Bürsten schwierig, weil Naturholzbürsten oft Tierhaare haben. Ich meine allerdings, dass es den Tieren auch hilft, wenn weniger Plastik in der Umwelt landet, deshalb bin ich an dieser Stelle zu einem Kompromiss bereit.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Fleisch und Plastik

von Kirsten 

 
Der Enkel wird 1 Jahr alt und da muss ordentlich Fleisch auf den Tisch. Jedenfalls haben sogar die Karnivoren unter den Geburtstagsgästen nicht gemeckert ob der Zutatenliste ...

... welche besteht aus 200 gr Reiswaffeln, 3 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 11/2 Tuben Tomatenmark, 700 ml Wasser, 2 Päckchen Knorr für Hackbällchen

Für dieses Gebilde aus Mett musste kein Igel sterben:

Waffeln zerbröseln.
Wasser und Tomatenmark verrühren.
2 Zwiebeln und Knovi fein hacken.
Tomatenwasser und Waffeln vermischen, Knorr-Pulver, Zwiebeln und Knovi dazu geben und verrühren

Die kleine Zwiebel quer zur Ringrichtung zu Stiften schneiden für die Stacheln. Als Augen setzt man ein, was gerade da ist - Oliven, Möhren, Kartoffelstückchen, Gürkchen,...
(Rezept für 8 Personen)


Spüllappen aus Baumwolle gefunden bei Zeeman. In dem Laden kaufe ich so gut wie nie ein, aber heute kam ich zufällig daran vorbei und habe diese Baumwolltücher enteckt, den Viererpack für 2 €, also 50 ct das Stück. Und was hat das mit Plastik zu tun? Die Fasern von synthetischen Geweben wandern beim Waschen ins Wasser und entkommen als Mikroplastik den Klärwerken, schwimmen im Meer und verseuchen Wasser, Boden und Tiere. Meine Mikrofaser-Tücher weden jetzt sukzesssive ausgetauscht. Verpackt waren sie übrigens nur mit einer Papierbanderole. Vorbildlich.

Und weil der Tag bis abends so gut verlaufen war, kam dann noch ein Nikolaus-Geschenk von der Schwiegermama - ein Paket mit ganz tollen veganen Leckerschmeckerlies, als da wären Schokopudding, Salatsoße, Brotaufstrich und meine geliebten Spekulatius.

Sonntag, 4. Dezember 2016

plastikfrei update

von Kirsten
Tupper-Schüssel nach jahrelangem Gebrauch


Angeregt durch eine Facebook-Diskussion in den Kommentaren unter dem letzten Blogbeitrag musste ich noch mal neu überlegen, was mit dem aussortierten Plastik in meinem Haushalt passieren soll. Wegwerfen oder verschenken?
Für das Verschenken spricht natürlich der Gedanke, dass Verschwendung und Müllerzeugung sich nicht mit sozialer Verantwortung und Ökologie vereinbaren lassen. Warum brauchbare Gegenstände wegwerfen, wenn sich jemand Anderes darüber freuen würde, der es gebrauchen könnte?
Ich hatte dann heute diese Tupper-Dose (obiges Bild) in der Hand.  Sie diente als Aufbewahrungsbehältnis für Heilerde und davor für Henna. Daher erklären sich die Verfärbungen. Die Beschädigungen im Plastik werden durch die Verfärbungen erst richtig sichtbar. Weichmacher können in das, was auch immer diese Dose beherbergt, eindringen. Weichmacher haben eine ähnliche Wirkung wie Hormone. Aber auch kleinste Plastikpartikel können sich lösen und so z. B. in die Nahrung gelangen.
Zurück zum Verschenken-versus-Verschwenden-Gedanken: Wem also soll ich eine solche Dose zumuten? Ich will sie selber nicht aus gesundheitichen Gründen, und dann wäre es irgendwie verantwortungslos, sie jemand Anderem anzudrehen. Diese Dose ist jetzt sichtbar beschädigt und sicher nicht meine schönste Dose, aber das übrige Plastik ist ja nicht gsünder, umweltfreundlicher oder mit weniger Weichmachern belastet, nur weil es (noch) hübsch aussieht.

Fazit für heute: Ja ich kann es verantworten, mein altes Plastik in den Müll zu entsorgen, anstatt es zu verschenken. Ich halte das weder für Verschwendung, noch für umweltfeindlich.

Die Heilerde hat ein neues Zuhause gefunden in einem Glas für Seitan - da wird sie jetzt eine Weile verweilen.

Und das ist die neueste Anschaffung: Buchenholzbrettchen zum Schneiden von Zwiebeln & co. Links noch ungeölt, rechts nach der liebevollen Behandlung mit Frotteelappen und Olivenöl. 4 Brettchen, das Stück zu 2 € bei Karstadt. Die Plastikbrettchen waren schon reich an Rillen und Riefen und haben das Zeitliche gesegnet.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Entplastifizierung

von Kirsten
 
Kaffeefilter aus Porzellan von Tchibo für 9 €

 Die Entplastifizierung der Wohnung geht weiter. Angeregt durch einen Beitrag bei Planet Wissen "Leben ohr Plastik: ein Sebstversuch" der wiederum  auf den Film Plastic Planet zurückgeht, habe ich angefangen, das Plastik in meiner Wohnung aufzuspüren und gegen plastikfreie Alternativen auszutauschen.
Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich gar nicht viel Plastik in meiner unmittlebaren Umgebung habe, denn ein Faible für Kunststoff habe ich nun wirklciih nicht, sind doch Optik und Haptik von Naturstoffen ungleich besser.

Plastiktüten beim Einkauf kamen für mich noch nie infrage. Ich bin immer schon mit Stoffbeuteln in den Supermarkt gegangen. Diese kleinen Tütchen beim Frischgemüse - ich muss es zugeben -  habe ich hin und wieder allerdings doch genommen, aus dem einfachen Grund, dass ich manchmal unvorbereitet einkaufen gehe und dann nicht weiß wohin mit den losen Zwiebeln und Paprika.
Auf dem Weg in ein plastikärmeres Leben muss man da anfangen, wo es praktikabel ist.  Die Tüten beim Gemüse brauche ich nun nicht mehr, seit ich Ministoffbeutel mitnehme, auf die dann die Aufkleber von der Waage kommen. Ein zusätzlicher Korb schützt empfindliches Obst und Gemüse.

Immer wieder stellt sich jetzt auch de Frage: Wegwerfen oder verschenken. Wenn man selber den eigenen Lebensstil ändert, möchte man eigentlich anderen Menschen nicht mehr zumuten, in Plastik zu leben. Also habe ich etliche Teile tatsächlich in den Müll gegeben. Dazu gehörten etwa zerkratzte Tupperschüsseln. Durch die Beschädigungen von jahrelangem Gebrauch können sich immer weitere Plastikteilchen ablösen und in die Nahrung gelangen. Meinen Plastik-Wäschekorb hingegen habe ich verschenkt, weil er noch funktionsfähig ist.

Der Wäschekorb aus Weide war dann auch der größte Posten auf meiner Zu-ersetzen-Liste. Das waren 60 €. In der Küche kann ich vieles austauschen, was mich nichts extra kostet. So werden Gläser für Suppe, Marmelade, Brotaufstriche umfunktioniert zu Vorratsbehälter und Gewürzgläschen. Im Teeladen habe ich neulich eine Blechdose geschenkt bekommen. Sie war wohl für den Verkauf nicht mehr schön genug, aber meinem Roggenvollkornmehl, das diese Dose jetzt beherbergt, ist das wurscht.

Manche Sachen gibt es in meinem Haushalt sogar doppelt wie zum Beispiel das Küchensieb - eines aus Plastik und eines aus Edelstahl.. In dem Fall werde ich nur reduzieren und nicht neu anschaffen. Auch sind schon viele hölzerne Löffel vorhanden. Die Plastikversionen sind im Müll gelandet. (Gleiches Problem wie bei den o.g. verkratzten Schüsseln.)

Mein Fazit für heute: Es ist mehr Plastik in meiner Wohnung als ich geahnt hatte. Das merkt man erst, wenn man mal alles zusammenzählt.

Dekorative Blechdosen mit Belüftungslöchern für Zwiebeln und Knoblauch von Maison du Monde

Weide statt Plastik. Dieser Korb wird am Ende seines (hoffentlich langen) Lebens in den Kompost wandern, aber auch im Meer würde er keinen Schaden anrichten.

Seitan aus dem Glas, Brotaufstriche in sehr dekorativen Einmachglässchen, die sicher im Gewürzschrank landen werden, Bratlinge in der Papiertüte, Chutney im Glas  alles veagn un Bioqualität. Ich freue mich, wenn ich Verpackungen ohne Plastik finde, aber das ist nicht immer ganz einfach. Rewe hat da mittlerweile beachtenswert aufgeholt.


Sonntag, 27. November 2016

lecker

von Kirsten

 

Relativ schnell zubereitet und auf jeden Fall nicht kompliziert (ja das ist für mich wichtig!): Salzkartoffel, Möhren, Geschnetzeltes, Sößchen.

- Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden.
- Möhren schälen und das Grüne abschneiden.
- Kartoffeln in Salzwasser gar kochen.
- Möhren in Suppenbrühe gar kochen (z. B. von Seitenbacher, weil
  die ohne Tierfett und Fleischextakt auskommt) Nur so vel Wasser
  nehmen, dass die Möhren bedeckt sind.
- Die Hähnchen-Schnetzel sind von Edeka und schmecken warm wie
  kalt gut. Sie werden in nicht wenig Alsan-Butter oder Margarine auf
  höchstens mittlerer Stufe knusprig geschmort.
- Mit  3 Esslöffel hellem Mehl und etwas kaltem Wasser rührt man
  eine Paste an, gibt sie in einen kleinen Topf, fügt 2 Tassen von der
  Gemüsebrühe der Möhren hinzu und kocht das Ganze langsam auf.
- Zum Schluss und optional noch salzen und pfeffern. Petersilie
  würde auch noch passen.

Guten Appetit!


Samstag, 26. November 2016

Seife in der Badewanne

von Kirsten

 


Heute auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt gefunden: eine 10-€-Badewanne für meine Seife.

Auf dem Weg in ein plastikärmeres Leben gibt es jetzt bei uns mehr Seife, denn die kann ich ohne Plastikflasche (im Gegensatz zu Flüssigseife aus dem Supermarkt) kaufen.

Und dann noch gut gespeist: Am Stand von Las Vegans gab es Zwiebelfleisch auf Sauerkraut im Hanfbrot. Mega lecker!

Freitag, 25. November 2016

Keine Plastikpampe mehr

von Kirsten
 

Gestern ist mein Paket von monomeer angekommen. Sie haben es sich auf die Fahne geschrieben, Plastikmüll zu vermeiden, was bedeutet, dass sie komplett ohne Plastikumverpackung liefern, aber auch sonst nichts aus Plastik im Sortiment haben. Die Verpackung wird mehrfach benutzt, und dafür ziehen sie 50 ct von der Rechnung ab. Die Kundschaft wird aber auch darüber informiert, welche Produkte bei monomeer in Plastik ankommen von den Zulieferern. 




Meine Bestellung: Holzhandfeger, -spülbürste und -haarbürste mit pflanzlichen Fasern, dazu Ersatzbürstenköpfe, Swak-Zahnbürste mit Ersatzköpfchen, Seife, Paketband aus Papier mit umweltfreundlichem Kleber.



Biershampooseife für Körper und Haare. Den Biergeruch nimmt man nicht wahr. Riecht einfach nur gut. Ein Stück Seife spart so 1 Shampooflasche, 1 Haarspülungsflasche, 1 Duschbadflasche - und das alles wäre aus Plastik gewesen. Die Seife trägt nur eine Papierbanderole. 5,50 € sind vergleichsweise wenig, denn ein Stück Seife hält viel länger als alle herkömmlichen Flüssiggprodukte.


Das Papier wird glatt gebügelt und dann als Geschenkpapier weiterverwendet. Die Swak-Zahnbürste besteht aus einem faserigen Holz im Bürstenkopf und kompostierbarem Material im Griff.



Das Paketband kann auch zum Beschriften von Gewürzgläschen genutzt werden. Das Band lässt sich super einfach und ohne lästige Rückstände lösen. In meiner Küche verschwinden allmählich alle Plastikdosen. Damit ich sie nicht wegschmeißen muss, dienen sie noch als Behältnisse für Schrauben und Nägel, für Nähzeug und diversen anderen Kleinkram im Haushalt.


Mein Fazit:
Bin sehr zufrieden mit den gelieferten Produkten. Die Beschreibungen im Internet entsprechen dem, was man bekommt. Lieferzeit waren 2 Tage. Ich konnte auf Rechnung bestellen, also erst prüfen, dann zahlen. Die Bürsten sind nicht nur umweltfreundlich, da aus Holz, sondern auch vegan, da ohne Tierhaare. Ich hätte gern noch mehr bestellt, aber z.B. 10 € für ein Deo waren mir zu viel. Der Verpackungsmüll ist wirklich minimal, wobei sich das Papier wie gesagt noch mal verwenden lässt, ebenso wie der Karton - also fast 0% Müll.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Heidekraut aus der Dose

von Kirsten

 


Bastelaktion mi Koserven

Innen lackierte Dosen eigenen sich gut als Blumenübertopf. Der Stoffumschlag besteht aus Basteltüll, der mit Paketschnur bzw. Stoffbändel befestigt wird. Ein Tüllsäckchen, das vorher als Verpackungsmaterial gedient hat, ist mit orange gefärbten Holzstückchen aus dem Gartenmarkt gefüllt worden. Die Garnrolle aus Holz wird an der Paketschnur befestigt. Eine Dose ohne Innenlackierung wird zum Sammlebehältnis für Stifte und Lineale etc. Der dicke, grob gesponnene Wollfaden wird mit etwas Leim festgemacht und um die Dose gewickelt. Wichtig ist es, die scharfkantigen Innenränder abzudecken. Der Tüll wird einfach umgeschlagen, und bei der Wolldose wird innen zusätzlich ein Bändchen angeklebt. 

Mittwoch, 21. September 2016

Der Verleser

von Kirsten

Der Verleser der Woche: Leseegel. Ich denke so darüber nach was ein solches Tier wohl bewirken mag, wie es lebt und wo sein Lebensraum sich befindet. Es muss vermutlich zwischen Buchseiten leben und sich von Worten ernähren. Allgemein bekannt ist ja die Leseratte, welche ganze Bücher zwecks geistiger Vitamniversorgung schreddert. Den Leseegel kannte ich bisher noch nicht. Nun ist die Ratte mit ihren gelben Nagaezähnen ja kein eigentlich sympathisches Getier, aber trotzdem ist die Leseratte eine Existenzform, die die meisten Pädagogen und Eltern für erstrebenswet halten würden. Nagt sich die Leseratte also durch Buchseiten, könnte sich der Leseegel an Metaphern festsaugen oder der Lyrik den tiefsten Sinn entlutschen. Und wie ich noch vor mich hinsinniere, welche Biologie der Leseegel hat, erkenne ich meinen Verleser, denn da stand nicht "Leseegel", sondern "Leesegel" (Lee-Segel), und das hat mehr mit Wind und Wetter zu tun, als mit Wort und Wörtern.

Fazit: Wie bedauerlich, dass manche Tierarten schon ausgestorben sind, bevor sie anfangen konnten zu existieren.

Donnerstag, 1. September 2016

Mediterrane Lese-Ecke

von Kirsten
Diese mediterrane Terrasse ist ursprünglich mal ein Hühnerstall gewesen. Die Holzkonstruktion ist schon vor Jahren über den Jordan gewandert. Das Plätzchen lag auch jetzt noch in einem Dornröschenschlaf, weil es mehr als Lagerplatz für allen möglichen Krempel gedient hatte. Zuerst haben wir im Baumarkt eine Außenfarbe in einem Maisgelb anmischen lassen. Die Reinigung der Mauern hat gut 8 Stunden gedauert. Es musste zuvor noch ein kräftiger und uralter Efeustamm entfernt weden, der begonnen hatte, die Mauern zu zersetzen. Die am schlimmsten verwitterten Farbreste wurden mit einer Schleifmaschine entfernt. Das Streichen hat etwa 3 Stunden gedauert. Danach sind etliche Trerrakottatöpfe mit Rosen, Mädchenauge Lampenputzergras, Flieder, Astern auf die neu entstandene mediterrane Terrasse gewandert, dazu Frankie, das gelbe Schaf, die Zinkgießkanne vom Flohmarkt in Tongeren, Belgien, und ein Tischchen. Die Gartenbank ist vom Sperrmüll. Vielleicht bekommen die Bodenplatten auch noch einen Anstrich, denn das Hausmeistergrau ist wenig schick. Das ganze soll eine Lese-Ecke sein / werden, und zwar nicht (nur) in dem Sinne, dass man dort sitzen und lesen kann, sondern Autoren und Autorinnen könnten hier ihre Bücher vorstellen vor einem kleinen Publikum, und die Welt da draußen kann über Second Life ebenfalls teilnehmen.  Weiter unten seht ihr Bilder vom Entstehungsprozess.
 
Taucher-Burka? Haarschutz, Schutzbrille über der Brille, Staubschtzmaske

Farbreste und Efeuspuren abschleifen

Nach dem Anstrich

Mobiliar eingeräumt

Sonntag, 12. Juni 2016

Kurzkritik vegan

von Kirsten


Gestern auf dem MPS (Mittlelalterlich Phantasie Spectaculum) in Dortmund musste ich mich auf die Suche nach dem veganen Speiseangebot machen, weil mich der Hunger ereilte. Was auf den Märkten so alles offeriert wird, ist von höchst unterschiedlicher Qualität. "Der vegane Erik" hatte zwar nur zwei Gerichte auf der Karte, und ich habe das Cous-Cous mit Minzsoße genommen, aber dafür war es mega lecker - gut aber nicht überwürzt, sättigend, aber nicht fetttriefend. Erfreulicherweise ist auch das Verpackungsmaterial biologisch abbbaubar. An den anderen Ständen habe ich Spätzle mit Linsen und vegane Crèpes gekostet. Die Kombination Linsen und Spätzle ist deftig und kalorienhaltig, und das ist auch schon der Gesamteindruck, das heißt es fällt bei mir in der Bewertung wegen Fantasielosigkeit durch. Die Crèpes wurden in der veganen Version mit Buchweizenmehl zubereitet, wodurrch sie sehr schwer und trocken waren. Warum man alles Vegane mit schwerem Mehl zubereiten muss, ist mir nicht ganz klar. Es hätte gereicht, Milch und Eier wegzulassen bzw. zu ersetzen.

Immerhin bieten viele Stände schon einen Teil ihrer Speisekarte in vegan an. "Der vegane Erik" verdient alle meine zehn erhobenen Daumen. Auf anderen Märkten war das Veganangebot wesentlich geringer und schechter als auf dem MPS. Hingegen finden sich immer und zuhauf ganze Schweinchen am Spieß. Auch der Ledergeruch an vielen Ständen ist für meine Nase eine Belastung.




Freitag, 27. Mai 2016

Gruselkurzgeschichte

von Kirsten

 


"Dieser Sommer wird anders!", so dachte ich noch bis vor Kurzem. Denn das regelmäßig mit steigenden Außentemperaturen beginnende Ameisenproblem in der Küche würde dieses Jahr von unserer Katze gelöst werden. 

Aber die Katze sitzt nur mäßig interessiert vor der Ameisenstraße, die irgendwo von nirgendwo herkommt und im Mülleimer verschwindet."Friss!", versuche ich sie freundschaftlich zu ermuntern, ihren Job als Wachdienst-Katze wahrzunehmen. Doch anstatt sich auf die formicae zu sürzen, schaut sie mich einem Blick an, der mich vermuten lässt, dass sie gemeinsame Sache mit den Ameisen macht. 

Irritiert verlasse ich die Küche und bin nun vollkommen sicher, dass die Katze den Mädels vom Sturmtrupp den richtigen Weg direkt zur Selbstbedienungstheke in unserem Mülleimer zeigt. Sie kommunizieren über Duftstoffe - damit ich nicht lauschen kann.

Samstag, 7. Mai 2016

Deko für draußen & drinnen

von Kirsten
2 Holzkisten gekauft auf dem Gelsenkirchener Handwerkermarkt; rechts: 10 €, links: 15 €
Die Weinkiste ist eher eine Schublade. Ich habe sie mit einem alten Frotteetuch und Olivenöl behandelt. Wahrscheinlich wird es eine Schlafkiste für die Katze.
Diese verwittert graue Kiste mit Drahtgeflecht eignet sich als Blumenkasten. Der Katze gefällt´s.
Steingrauer Engel - der darf bei dem schönen Wetter auf die Gartenwiese. Normalerweise steht er im Wohnzimmer, denn er ist nicht wetterfest. Gekauft bei Maison du Monde